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Garten Der Lüste Der Garten, Lüste (Bosch), Wikipedia 3 Befriedigend Garten, Lüste

3 Befriedigend Garten, Lüste

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3 Befriedigend Garten, Lüste - Im unteren, helleren teil des bildes wird ein horrorszenario gezeigt. Man sieht einen wehrlosen mann oder eine wehrlose frau in den saiten einer harfe, jeder andere wird durch eine große flöte niedergedrückt, ein anderer wird unter der laute gefangen, an der unterseite sind notizen geschrieben, unter denen die zuschauer unter der anleitung eines monsters singen müssen. Im anschluss an die szene sitzt eine zimperliche kreatur, die einen kessel auf dem kopf trägt (bild der abschirmung gegen den himmel und göttlichen einflüssen) und das verschlingen der menschen. Diese werden wieder ausgeschieden und fallen direkt in ein faulbecken, das allen möglichen ekel bietet: abgesehen von der wahrheit, dass eine person dort goldmünzen entnimmt, muss sich ein anderer in diesen pool erbrechen. Das chaos auf dem heruntergefallenen tisch innerhalb der abnahme eines teils des bildes beim start verurteilt spielabhängigkeit und falschdarstellung. In der linken ecke verbirgt sich die enthauptung einer person. In der richtigen ecke versucht ein mensch, sich vor einem schwein zu schützen, das im obergewand einer nonne liegt. Ein dokument liegt auf den knien; eine kreatur, die ihre gesichtszüge hinter dem verminderten helmvisier versteckt, besteht aus tinte und stift. Der belagerte muss angeblich etwas signalisieren. Am eigentlichen ist der beste vollständig gekleidete charakter der bilder.

Der kunsthistoriker erwin pokorny weist in seiner analyse [4] auf die realität hin, dass in boschs fällen das "paradies im jenseits" eine nicht weltliche realität war, weil die "hölle im jenseits". Er zitiert den beweis, dass sich bosch von der sehnsucht nach einem jenseitigen mythos distanziert. Wenn sie nichts tun, kann die naive vermischung oder gar gleichsetzung menschlicher körperteile mit übergroßem endergebnis, akrobatik, social skating und langeweile durch bosch paradox verbreitet werden. Im einklang mit pokorny zeigt bosch, wie glatt sich eine sehnsucht früher als alles andere erweisen kann: eine wiederholung der schnellsichtigkeit der sehnsucht.

Das triptychon der rasen der irdischen freuden ist das werk des niederländischen malers hieronymus bosch (um 1450-1516). Es ist im museo del prado, madrid, zu gehen. Es gibt keine konkreten hinweise auf das ursprungsdatum; die studien basieren auf dem ursprungsjahr 1500.

Neueste kunsthistorische beiträge unterstreichen den ironischen charakter der drei teilfotografien des "gartens der lusts". [4] [5] so können im linken bild "adam und eva im paradies" nun nicht nur tiere eines perversen internationalen tieres sichtbar sein, das ein großes huhn mit drei köpfen und einen fisch mit gefiederten flügeln jedoch zusätzlich beinhaltet ein schriller anachronismus. An der unterseite des teiches befindet sich eine person, die einen großen entenschnabel der nase vorzuziehen und deren untere körperhälfte von einem fisch bedeckt ist. Sie trägt eine kurzärmelige jacke mit kapuze. Vor sich in den fingern hält sie ein geöffnetes dickes e-buch, in dem sie offenbar liest (siehe abb.). Durch die weitere verwendung dieser informationen, wenn auch nur die hälfte der personen mit kleidungsstücken und büchern, beseitigt bosch den standardabstand zwischen bild und betrachter. Mit dem vergleich zwischen der imaginären welt des paradieses und der tatsächlichen welt der bücher ermöglicht bosch dem betrachter eine position des aufgeklärten betrachters. Durch die ironie wird daran erinnert, dass das bild des paradieses in einem buch genesis seinen ursprung hat.